Brisant & Provokant Haltung

Die Ausbrecher (Teil II) – Kriechen, rollen, platt walzen

Solide und langlebig sind Einfriedungen aus Stahlrohr, hier in Kombination mit imprägnierten Holzpfosten

Ausbruchvariante Nr. 2.: Die wahren Künstler kriechen und rollen

Unter einem Zaun hindurch zu kriechen oder zu rollen kann versehentlich geschehen. Ein zartes Fohlen kann da schon mal auf der falschen Seite des Zaunes aufwachen. Eine ungeschickt gewählte Stelle zum Wälzen führt gelegentlich zu ähnlichem Dilemma.

Und dann gibt es noch die pfiffigen Kerlchen, die genau wissen, wie sie sich ducken müssen, um unter dem Zaun hindurch zu huschen. Das sind wahre Künstler: robben, rollen oder beim labberigen Stromband schnellstmöglich unter der Litze hindurch. Besonders Ponys mit dichter Mähne zeigen sich da schmerzfrei. Hier hilft nur ein Riegel in entsprechender Höhe, möglichst massiv.

Ein repräsentativer Holzzaun schmückt jeden Hof

Ein repräsentativer Holzzaun schmückt jeden Hof

 

 

Solide und langlebig sind Einfriedungen aus Stahlrohr, hier in Kombination mit imprägnierten Holzpfosten

Solide und langlebig sind Einfriedungen aus Stahlrohr, hier in Kombination mit imprägnierten Holzpfosten

Ausbruchvariante Nr. 3.: Augen zu und durch

Wenn Max der Meinung ist, dass dieser Zaun nicht existieren sollte, dann existiert der Zaun anschließend tatsächlich nicht mehr. Solche Ignoranten unter den sonst so sensiblen Equiden können dem Pferdehalter das Leben tatsächlich schwer machen. Die Augen-zu-und-durch-Methode lässt sich den Tieren, die diese Technik mehrfach erfolgreich angewandt haben, kaum noch abgewöhnen. Wer oft genug Stromzäune geflickt und zerborstenes Holz eingesammelt hat, sieht irgendwann ein: hier hilft nur eine Mauer. Diese Einsicht geht dann meist einher mit Stallarrest oder Verkauf für den notorischen Ausbrecher mit der brutalen Note.

Wer es sich leisten kann, wird bei solch einem Vierbeiner die Investition in Paneels oder ähnlich massive Grenzmaterialien erwägen.

Wo rohe Kräfte sinnlos walten…

Wo rohe Kräfte sinnlos walten…

Tür und Tor in die Freiheit

Das Tor ist der Weg den das Pferd nehmen sollte um von innen nach außen zu gelangen – und zwar an der Führhand des Menschen. Ein Grund auf ein paar Dinge zu achten. Wenn man in der einen Hand den Führstrick hält, wäre es gut, wenn das Tor leichtgängig und einhändig zu öffnen ist. Tore sollten mindestens so stabil und optisch beeindruckend sein wie der Zaun selbst. Die meisten Ausbrecher versuchen nämlich dort auszusteigen wo sie eingestiegen sind. Auch kann eine Schleuse vor dem Torbereich eine große Hilfe sein, wenn man nur ein Pferd aus einer anhänglichen Gruppe holen möchte. Denn dann hätten wir tatsächlich neben den klassischen Methoden – Hinüber, Darunter her, Direkt hindurch – eine vierte  Ausbruchvariante: das Hinaus-schummeln.

Mit diesem Teleskop-Tor lassen sich variabel unterschiedlich breite Treibgänge schließen

Mit diesem Teleskop-Tor lassen sich variabel unterschiedlich breite Treibgänge schließen

 

Unter Schnee sind reine Elektrozäune nicht hütesicher

Unter Schnee sind reine Elektrozäune nicht hütesicher.

 

Der Zaun für die Pferdehaltung:

Grafik-Der Zaun für die Pferdehaltung

Grafik-Der Zaun für die Pferdehaltung (zum Vergrößern anklicken)

 

Hübsches Biotop – aber dicke Flechten auf der Litze reduzieren die Stromwirkung

Hübsches Biotop – aber dicke Flechten auf der Litze reduzieren die Stromwirkung

 

Pferdeseite.TV Tanja Mundt-Kempen

 

Über den Author

Maik Feldmann

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